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Die Ineffizienz des Monopols

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Um die Wohlfahrtseffekte eines Monopols zu untersuchen, greifen wir wieder auf das Konzept von Konsumenten- und Produzentenrente zurück.
Die Konsumentenrente ist die Differenz aus Zahlungsbereitschaft des Käufers und dem Preis, den er schließlich bezahlt.
Produzentenrente auf der anderen Seite ist die Differenz aus dem Verkaufspreis und den Herstellungskosten.

Unten ist noch einmal die bereits bekannte Graphik dargestellt, mit der wir die Monopolmenge theoretisch bestimmt haben.

Ineffizienz des Monopols
Ineffizienz des Monopols

Im Monopolfall ist die Produktionsmenge mit y1 gegeben. Der Marktpreis dazu liegt bei P1.
Die Produzentenrente ist die rot markierte Fläche über der MC-Kurve und unterhalb des Preises. Die gelb markierte Konsumentenrente liegt unterhalb der Nachfragekurve und oberhalb des Preises.
Um zu einer klaren Aussage zu kommen, vergleichen wir die Monopolsituation mit der Idealsituation der vollständigen Konkurrenz.

Zuerst stellt sich die Frage, wie Menge und Preis dann aussähen. Bei der vollständigen Konkurrenz wird ein Faktor mit seinem Grenzprodukt entlohnt. Hier bedeutet es, dass der Preis gleich den Grenzkosten sein muss, also P=MC. Dieser Punkt liegt im Schnittpunkt der Nachfragekurve mit der MC-Kurve. Folglich wären beim Konkurrenzfall die Menge y2 und der Preis P2.

Nun hat sich die Verteilung der Renten geändert. Die Konsumentenrente ist um die blau markierten Flächen gestiegen. Dahingegen ist die Produzentenrente zum einen um die linke blaue Fläche gesunken (links von y1) und andererseits um die weiße, mit rot schraffierte Fläche gestiegen.
Interessant ist, dass die gesamte Fläche und damit die Summe der Renten gestiegen ist und zwar um das Dreieck rechts in der Graphik. Dies ist die Folge der höheren Menge, die nun angeboten wird. Da der Preis gesunken ist, kaufen nun mehr Konsumenten das Gut und auch der Produzent kann einen Gewinn in Höhe des unteren Teils des Dreiecks verbuchen. Allerdings verliert er die größere blau markierte Fläche an die Konsumenten, so dass er im Endeffekt schlechter dasteht. Ein Monopol ist für ein Unternehmen allein gesehen halt besser.
Hingegen steht bei der vollständigen Konkurrenz die gesamte Gesellschaft besser da, weil die Summe aus Konsumenten- und Produzentenrente maximiert wird.

Abschließend können wir festhalten, dass ein Monopol ineffizient ist, da zum einen der Preis höher und die Menge geringer ist als bei vollständiger Konkurrenz.

Merke

Ein Monopol führt zu Verlusten an Wohlfahrt für die gesamte Gesellschaft, da im Vergleich zum Idealfall der vollständigen Konkurrenz die Menge zu niedrig und der Preis zu hoch ist.
Multiple-Choice
Wie verhalten sich Preis und Menge im Monopolfall im Vergleich zur vollständigen Konkurrenz?
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Hinweis:

Bitte kreuzen Sie die richtigen Aussagen an. Es können auch mehrere Aussagen richtig oder alle falsch sein. Nur wenn alle richtigen Aussagen angekreuzt und alle falschen Aussagen nicht angekreuzt wurden, ist die Aufgabe erfolgreich gelöst.

Vorstellung des Online-Kurses Grundlagen der MikroökonomieGrundlagen der Mikroökonomie
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Mikroökonomie

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  • Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie
    • Begriffe der Mikroökonomie
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      • Prinzipien der Mikroökonomie
      • Exogene und endogene Variablen im Modell
    • Komparative Statik
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    • Mathematische Grundlagen
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    Ein Kursnutzer am 28.06.2014:
    "Einfach nur super! Vielen Dank für diesen Kurs. Was ich letztes Semester und in diesem neuen 2. Semester immer noch nicht verstanden hatte, habe ich nun mit Hilfe dieses Kurses geschafft. Die wissenschaftlichen Bücher mit ihren knappen Erläuterungen sind schwer zu durchdringen. Hier wird alles wichtige und relevante, ohne was auszulasen, in Angriff genommen. Nun versteht man auch die Lehrbücher und man sieht und merkt wie undidaktisch diese gestaltet sind: Schulnote 6 würde es treffender bezeichnen. Bin sehr zufrieden mit diesem Kurs und das Geld hat sich mehr gelohnt, als in irgedein Lehrbuch zu investieren oder Nachhilfe zu nehmen."

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