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Die lange und kurze Frist bei Kosten > Das Angebot der Unternehmen:

Langfristige Angebotseffekte

WebinarTerminankündigung aus unserem Online-Kurs Abgabenordnung:
 Am 08.12.2016 (ab 18:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
Gratis-Webinar Diskrete und stetige Verteilungen in der Wahrscheinlichkeitsrechnung
- In diesem 60-minütigen Gratis-Webinar gehen wir darauf ein, welche diskreten und stetigen Verteilungen Sie in der Prüfung beherrschen müssen.
[weitere Informationen] [Terminübersicht]

Über einen sehr langen Zeitraum sind auf Seiten der Anbieter mehrere Effekte zu beobachten.

Langfristig werden die Unternehmen ihre Produktion optimal gestalten. Dazu werden sie die Technologie einsetzen, also Maschinen, Organisationsformen usw., welche die Produktion einer Outputeinheit am billigsten macht. Da alle Unternehmen die selben Zugriffsmöglichkeiten auf Maschinen und andere Produktionsfaktoren wie Arbeit und Rohstoffe haben, werden alle die selben Kostenkurven haben.
In der langen Frist können nun die Unternehmen entscheiden, ob sie in den Markt ein- oder austreten.
Sie werden den Markt verlassen, wenn der Preis auf dem Markt unterhalb ihrer Kosten liegt, denn in dieser Situation werden sie Verluste machen.
Liegt der Preis hingegen über den Kosten, können Gewinne erzielt werden. Die Folge ist, dass weitere Unternehmen in den Markt eintreten. Durch das größere Angebot wird nun der Preis sinken und damit auch die Gewinne. Die Markteintritte werden solange weitergehen, bis der Preis auf das Niveau der durchschnittlichen Gesamtkosten gesunken ist. Jetzt können auf dem Markt auch keine Gewinne mehr erzielt werden, da Verkaufspreis und Produktionskosten pro Stück gleich sind.
Der Effekt, dass Unternehmen in der langen Frist beliebig in den Markt ein- und austreten können, sorgt für eine höhere Elastizität des Angebots. Der Zeithorizont wurde ja als wichtiger Einflussfaktor auf die Elastizität zu Beginn des Kurses erwähnt.
Langfristig ist das Angebot auf dem Markt vollkommen elastisch, also horizontal.

Langfristige Angebots-Effekte
Langfristige Angebots-Effekte

Der Marktpreis wird gleich den durchschnittlichen Gesamtkosten sein. Ein Preis darüber wird wieder zu Markteintritten und damit zum Sinken des Preises führen. Liegt der Preis darunter, kommt es zu Marktaustritten, einschließlich der Verminderung des Marktangebotes und damit steigenden Preisen.

Merke

In der langen Frist optimieren die Unternehmen ihre Produktion. Alle werden die gleichen Kostenkurven haben, da sie über gleiche Zugriffsmöglichkeiten auf Technologie und Ressourcen verfügen. Durch Marktein- und -austritte wird der Marktpreis auf die Höhe der Durchschnittskosten sinken und in der Folge werden keine Gewinne mehr erzielt. Außerdem wird das Marktangebot vollkommen elastisch sein.

Unternehmen auf dem Markt in der Praxis

Bleibt noch zu klären, warum Unternehmen auf einem Markt agieren, auf dem sie keine Gewinne machen.
Dafür gibt es zwei Gründe:
Zum einen wurden einige vereinfachende Annahmen getroffen, zum Beispiel völlige Markttransparenz oder die gleiche Verfügbarkeit von Technologie und Produktionsfaktoren für alle Unternehmen.
Da diese Annahmen in der Realität aber nicht vollständig erfüllt werden, sind auch Gewinne möglich.
Zum anderen sind die buchhalterischen Gewinne nicht Null, denn alle Produktionsfaktoren werden mit ihren Opportunitätskosten entlohnt.
Das bedeutet, dass alle Inputfaktoren wie Kapital oder Arbeit mit dem Preis entlohnt werden, den sie in der nächstbesten Verwendung erzielt hätten.
Ein Beispiel:

Ein Unternehmer, der gleichzeitig auch sein Unternehmen führt, investiert Zeit und Geld. Beides wird mit dem Preis der nächstbesten Verwendung entlohnt. Beim Kapital wäre dies der Marktzins. Bei der Arbeitszeit wäre dies zum Beispiel eine Stelle als festangestellter Manager in einem anderen Unternehmen mit einem festen Lohn. Die Buchhaltung erfasst natürlich keine Opportunitätskosten. Zinsen und das Einkommen des Unternehmers stellen Gewinne dar.

Multiple-Choice
Ein Unternehmen entwickelt eine Methode ein Produkt etwas billiger anzubieten als die Konkurrenz. Was geschieht in der langen Frist?
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Lösen

Hinweis:

Bitte kreuzen Sie die richtigen Aussagen an. Es können auch mehrere Aussagen richtig oder alle falsch sein. Nur wenn alle richtigen Aussagen angekreuzt und alle falschen Aussagen nicht angekreuzt wurden, ist die Aufgabe erfolgreich gelöst.

Vorstellung des Online-Kurses Grundlagen der MikroökonomieGrundlagen der Mikroökonomie
Dieser Inhalt ist Bestandteil des Online-Kurses

Mikroökonomie

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Diese Themen werden im Kurs behandelt:

[Bitte auf Kapitelüberschriften klicken, um Unterthemen anzuzeigen]

  • Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie
    • Begriffe der Mikroökonomie
      • Der Unterschied zwischen Makroökonomie und Mikroökonomie
      • Prinzipien der Mikroökonomie
      • Exogene und endogene Variablen im Modell
    • Komparative Statik
      • Die Nachfragekurve
      • Übung zur Nachfragekurve
      • Die Angebotskurve
      • Übung zur Angebotskurve
      • Das Gleichgewicht
      • Exogene Effekte
    • Mathematische Grundlagen
      • Mathematische Grundlagen
      • Funktionen mit zwei Variablen
    • Elastizität
      • Grundlagen der Elastizität
      • Bestimmungsfaktoren der Elastizität
      • Elastizität des Angebots
      • Berechnung der Elastizität der Nachfrage
    • Wohlfahrt
      • Konsumentenrente und Produzentenrente
      • Die gesamte Wohlfahrt
      • Staatliche Eingriffe
      • Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
      • Wohlfahrtsverlust durch Steuern
  • Theorie der Haushaltsnachfrage
    • Formale Herleitung
      • Güter und Budgetbeschränkung
      • Die Budgetgerade
    • Preis- und Einkommensänderungen
      • Einkommensänderungen und Preisänderungen
      • Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    • Güterbündel und Indifferenzkurven
      • Definition zum Güterbündel
      • Annahmen über die Präferenzen
      • Indifferenzkurven
      • Beispiele für Indifferenzkurven
    • Grenzrate der Substitution
      • Definition der Grenzrate der Substitution
      • Zahlenbeispiel zur Grenzrate der Substitution
    • Der Nutzen
      • Grundannahmen zum Nutzen
      • Nutzenfunktionen
      • Grenznutzen und MRS
  • Die optimale Entscheidung
    • Das Haushaltsoptimum
      • Grafische Bestimmung des Optimums
      • Die mathematische Bestimmung bei perfekten Substituten
      • Die mathematische Bestimmung bei perfekten Komplementen
      • Die mathematische Bestimmung bei einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
      • Die Lagrange-Methode
      • Übung zur Bestimmung des Optimums
    • Slutsky-Zerlegung
      • Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
      • Die Berechnung von Einkommens- und Substitutionseffekt
      • Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
      • Übung Slutsky-Zerlegung
  • Nachfrageänderung und die Marktnachfrage
    • Individuelle Nachfrageänderung
      • Einkommensänderung
      • Beispiele für Einkommenskonsumkurven
      • Die Engel-Kurve
      • Preisänderung
      • Berechnung der Nachfragekurven
    • Die Marktnachfrage
      • Aggregation der Nachfrage
      • Mathematische Aggregation
      • Die Preiselastizität der Nachfrage
      • Berechnung der Elastizität ohne Nachfragefunktion
      • Übung Aggregation der Nachfrage
  • Theorie des Unternehmens
    • Formale Herleitung
      • Theorie des Unternehmens
      • Produktionsfunktionen
      • Isoquanten
    • Grenzprodukt und Technische Rate der Substitution
      • Das Grenzprodukt
      • Abnehmendes Grenzprodukt
      • Technische Rate der Substitution
      • Skalenerträge
      • Mathematische Bestimmung der Skalenerträge
    • Gewinnmaximierung
      • Einführung Unternehmenstheorie
      • Isogewinnlinien
      • Gewinnmaximierung mit einem variablen Faktor
      • Übung Gewinnmaximierung mit einem variablen Faktor
      • Gewinnmaximierung bei zwei variablen Faktoren
      • Übung Gewinnmaximierung mit zwei variablen Faktoren
      • Preisänderungen
  • Die lange und kurze Frist bei Kosten
    • Kosten im Zeitablauf
      • Kostenarten
      • Die Grenzkosten
      • Grenzkosten und variable Kosten
      • Kosten in der langen Frist
      • Grafische Gewinnermittlung
    • Das Angebot der Unternehmen
      • Annahmen zum Angebot
      • Gewinnmaximale Produktionsmenge
      • Optimum bei S-förmiger Kostenkurve
      • Preisuntergrenzen
      • Langfristige Angebotseffekte
  • Monopol und Oligopol
    • Monopol
      • Definition Monopol
      • Monopol Entstehung und Zerschlagung
      • Preis und Menge im Monopol
      • Berechnung des Gewinnmaximums im Monopol
      • Die Ineffizienz des Monopols
      • Übungsaufgabe Monopol
    • Oligopol
      • Definition Oligopol
      • Das Kartell
      • Übungsaufgabe Kartell
      • Das Kartell aus Sicht der Spieltheorie
      • Cournot-Nash-Gleichgewicht
      • Übung Cournot-Nash-Gleichgewicht
      • Bertrand-Wettbewerb
      • Stackelberg-Führerschaft
      • Übungsaufgabe Stackelberg-Führerschaft
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    Ein Kursnutzer am 20.06.2016:
    "Sehr gut verständlich mit super Beispielen, Spaß beim Lernen "

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    Ein Kursnutzer am 20.05.2016:
    "Sehr gute und hilfreiche Artikel!"

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    Ein Kursnutzer am 05.05.2016:
    "Sehr gute Ergänzung zu meinen Unterlagen der Uni."

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    "einfach erklärt "

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    Ein Kursnutzer am 23.12.2015:
    "Der Einstieg war recht banal, aber der Matheteil eine sehr gute und wichtige Wiederholung."

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    Ein Kursnutzer am 09.12.2015:
    "Super aufgebauter Kurs! Sogar die falsch beantworteten Fragen werden zwischendurch wiederholt gefragt und man lernt wie am Schnürchen."

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    Ein Kursnutzer am 17.09.2015:
    "Alles sehr gut erklärt, vorallem die Wiederholungen der notwensdigen mathematischen Formeln in den Videos."

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    "hilfreich und gut erklärt"

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    Ein Kursnutzer am 03.09.2015:
    "Zusammenhänge super einfach erklärt, wofür der Prof zig Seiten Geschwafel braucht."

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    Ein Kursnutzer am 24.06.2015:
    "Gute Ergänzungen durch Videos Steigende Schwierigkeit erleichtert den Einstieg"

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    Ein Kursnutzer am 29.03.2015:
    "Guter Kurs, evt. sind die gestellten Fragen etwas zu leicht. Ansonsten alles Top! "

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    Ein Kursnutzer am 21.02.2015:
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    "in leichter Sprache geschrieben, gut verständlich"

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    Ein Kursnutzer am 29.01.2015:
    "Ist gut und einfach erklärt, danke"

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    Ein Kursnutzer am 17.01.2015:
    "Besser als so manche Übung in der Uni "

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    Ein Kursnutzer am 04.12.2014:
    "Der Kurs wird mir mit Sicherheit die Note in der Mikroökonomik Prüfung retten. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich auf diesen Kurs gestoßen bin! Besten Dank, Julia!"

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    Ein Kursnutzer am 16.11.2014:
    "Die Videos sind super "

  • Gute Bewertung für Mikroökonomie

    Ein Kursnutzer am 28.06.2014:
    "Einfach nur super! Vielen Dank für diesen Kurs. Was ich letztes Semester und in diesem neuen 2. Semester immer noch nicht verstanden hatte, habe ich nun mit Hilfe dieses Kurses geschafft. Die wissenschaftlichen Bücher mit ihren knappen Erläuterungen sind schwer zu durchdringen. Hier wird alles wichtige und relevante, ohne was auszulasen, in Angriff genommen. Nun versteht man auch die Lehrbücher und man sieht und merkt wie undidaktisch diese gestaltet sind: Schulnote 6 würde es treffender bezeichnen. Bin sehr zufrieden mit diesem Kurs und das Geld hat sich mehr gelohnt, als in irgedein Lehrbuch zu investieren oder Nachhilfe zu nehmen."

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