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Makroökonomie - Geldpolitik bei Kapitalmobilität im Flexkurssystem

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Makroökonomie

Geldpolitik bei Kapitalmobilität im Flexkurssystem

Durch die expansive Geldpolitik verschiebt sich die LM-Kurve nach rechts, nämlich von LM0 nach LM1 (in Abb. 48). 

Abb. 48: Geldpolitik bei Kapitalmobilität im Flexkurssystem
Abb. 48: Geldpolitik bei Kapitalmobilität im Flexkurssystem

Wegen des hiermit verbundenen Zinsrückgangs (von inach i1 in Abb. 48) wird eine Geldanlage im Inland unattraktiver. Die Kapitalimporte sinken, die Kapitalexporte steigen. Hierdurch verursacht, bewegt sich die DA-Kurve nach links (DA0 nach DA1) und die DN-Kurve nach rechts (von DN0 nach DN1, s. Abb. 49).

Abb. 49: Devisenmarkt mit Preisnotierung
Abb. 49: Devisenmarkt mit Preisnotierung

Entsprechend verschiebt sich im Euro-Diagramm Abb. 50 die Euro-Angebotskurve nach rechts, die Euro-Nachfragekurve nach links. Der Wechselkurs in der Preisnotierung steigt von e0 nach e1, jener in der Mengennotierung sinkt (von w0 nach w1). 

Abb. 50: Devisenmarkt mit Mengennotierung
Abb. 50: Devisenmarkt mit Mengennotierung

Also wertet die heimische Währung ab. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Anbieter steigt. Es kommt zu einem zusätzlichen Nachfrageimpuls aus dem Ausland, die IS-Kurve verschiebt sich nach rechts (von IS0 nach IS1 in Abb. 48).

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Insgesamt ist die expansive Geldpolitik bei vollkommener Kapitalmobilität und flexiblen Wechselkursen sehr effizient, weil sie durch einen ausländischen Nachfrageimpuls (verursacht durch die Abwertung der heimischen Währung) unterstützt wird. Der Wechselkurs dient also als Anpassungskanal.