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Grundlagen der Mikroökonomie - Definition Monopol

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Grundlagen der Mikroökonomie

Definition Monopol

Bisher sind wir in der Theorie der Unternehmung immer von dem Fall der vollkommenen Konkurrenz ausgegangen. Bei der vollkommenen Konkurrenz hat kein Marktteilnehmer einen relevanten Einfluss auf den Marktpreis. Dieser bildet sich aus dem Zusammenspiel der vielen Nachfrager und Anbieter.

In diesem Kapitel jedoch betrachten wir zwei Fälle, die von diesem Ideal abweichen und zwar das Monopol und das Oligopol.
Beim Monopol, mit dem wir uns zuerst beschäftigen, gibt es nur einen Anbieter für ein Gut. Folglich besitzt dieser eine Anbieter viel Marktmacht, mit dem er den Preis, zu dem er anbietet, selber über seine angebotene Menge bestimmen kann.
Beim Oligopol gibt es einige wenige Anbieter, die sich die Marktmacht untereinander aufteilen. Jeder von ihnen verfügt, dank der eingeschränkten Konkurrenz, ebenfalls über Einfluss auf den Preis.

Sowohl beim Monopol, als auch beim Oligopol, haben die Unternehmen ganz andere Möglichkeiten ihren Gewinn zu maximieren. Aus diesem Grund greift unser bisheriges Instrumentarium zur Gewinnmaximierung hier nicht.
Neue Wege müssen gesucht werden.
Ein Monopolist kann zum Beispiel eine bestimmte Menge auf dem Markt anbieten, zu der sich dann ein Preis bildet oder er verkauft direkt zu einem von ihm festgelegten Preis.
Beim Oligopol können sich hingegen die Unternehmen zum Beispiel absprechen, also ein Kartell bilden, oder aber sie treten in verschiedene Formen der Konkurrenz über Mengen oder Preise.

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Bei einem Monopol gibt es nur einen Anbieter auf dem Markt, der über große Marktmacht verfügt. Bei einem Oligopol gibt es einige wenige Anbieter.